Pressemitteilung // Frankfurt am Main // 10. August 2017

euromicron AG setzt Aufwärtstrend im zweiten Quartal 2017 fort

  • Konzernumsatz um rund 10 % auf EUR 153,6 Mio. gesteigert  
  • Positives operatives EBITDA von EUR 0,6 Mio.
  • Auftragseingänge um EUR 18,0 Mio. über Vorjahresniveau
  • Working Capital Ratio deutlich um 7,6 Prozentpunkte auf 14,7 % reduziert
  • Prognose für das Gesamtjahr 2017 bestätigt

Die euromicron AG, ein mittelständischer Technologie-Konzern und Spezialist für das „Internet der Dinge“ (IoT), veröffentlicht heute ihren Bericht zum ersten Halbjahr 2017.

Die Umsatzerlöse lagen im ersten Halbjahr 2017 bei EUR 153,6 Mio. und konnten damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 10 % gesteigert werden (i. Vj.: EUR 139,8 Mio.). Auch das operative EBITDA zeigte mit EUR 0,6 Mio. eine positive Entwicklung. Dies entspricht im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 (EUR -1,7 Mio.) einer Verbesserung um EUR 2,3 Mio. Der Konzernperiodenfehlbetrag belief sich zum 30. Juni 2017 auf EUR -5,4 Mio. und konnte damit im Vergleich zum 30. Juni 2016 (EUR -9,0 Mio.) um EUR 3,6 Mio. reduziert werden.

Bettina Meyer, Sprecherin des Vorstands, kommentiert: „Die eingeleiteten Maßnahmen zum Umbau des euromicron Konzerns haben auch im zweiten Quartal positive Effekte gezeigt. Insbesondere ist es uns gelungen, die Prozesse im Konzern weiter zu optimieren und Effizienzen zu heben. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 konnten wir somit alle wesentlichen Kennzahlen verbessern.“

Jürgen Hansjosten, Vorstand der euromicron, ergänzt: „Das aktuelle Marktumfeld bietet attraktive Wachstumschancen für den euromicron Konzern. Dies spiegelt auch die erfreuliche Entwicklung unserer Auftragseingänge wider: Diese konnten im ersten Halbjahr 2017 um EUR 18,0 Mio. gesteigert werden und beinhalten zunehmend auch Auftragseingänge aus Digitalisierungsprojekten. Der Auftragsbestand lag zum 30. Juni 2017 bei EUR 134,4 Mio. und damit um EUR 17,0 Mio. über dem Vorjahreswert. Auch in Zukunft wollen wir von der dynamischen Entwicklung des IoT-Marktes profitieren.“

Des Weiteren trägt das konzernweite Programm zur Optimierung des Working Capitals weiter Früchte. Die Working Capital Ratio konnte deutlich um 7,6 Prozentpunkte auf 14,7 % reduziert werden nach einem Vorjahreswert von 22,3 % zum 30. Juni 2016. Bereinigt um Factoring-Effekte beträgt das Working Capital zum 30. Juni 2017 EUR 74,2 Mio. und liegt damit um EUR -16,8 Mio. unter dem Wert vom 30. Juni 2016.

Der operative Cashflow (um Factoring-Effekte bereinigt) konnte im ersten Halbjahr 2017 deutlich um EUR 9,7 Mio. auf EUR -11,1 Mio. verbessert werden. Insgesamt konnte die Nettoverschuldung des euromicron Konzerns im Vergleich zum 30. Juni 2016 um EUR 5,6 Mio. auf EUR 98,6 Mio. (i. Vj.: EUR 104,2 Mio.) reduziert werden.

Mit Blick auf die weitere Geschäftsentwicklung erklärt Bettina Meyer: „Wir werden im zweiten Halbjahr weiter daran arbeiten, unser Geschäftsmodell konsequent auf den Zukunftsmarkt „Internet der Dinge“ auszurichten. Aus heutiger Sicht halten wir an unserer Prognose für das laufende Geschäftsjahr fest. So rechnen wir für das Gesamtjahr 2017 weiterhin mit einem Umsatzvolumen in einer Bandbreite von EUR 330,0 Mio. bis EUR 350,0 Mio. bei einer operativen EBITDA-Marge zwischen 4,0 % und 5,0 %.“

Der vollständige Bericht über das erste Halbjahr 2017 ist ab heute auf der Unternehmenswebseite unter euromicron.de im Bereich „Investor Relations/ Finanzpublikationen“ verfügbar.

Über euromicron AG
Die euromicron AG (www.euromicron.de) vereint als Gruppe mittelständische Hightech-Unternehmen aus den Bereichen Digitalisierte Gebäude, Industrie 4.0 und Kritische Infrastrukturen. Als deutscher Spezialist für das Internet der Dinge versetzt euromicron ihre Kunden in die Lage, Geschäfts- und Produktionsprozesse zu vernetzen und den Weg in die digitale Zukunft erfolgreich zu gehen. Von der Konzeption und Implementierung über den Betrieb bis hin zu verbundenen Serviceleistungen realisiert euromicron kundenspezifische Lösungen und schafft die dafür notwendigen IT-, Netzwerk- und Sicherheitsinfrastrukturen. So ermöglicht euromicron ihren Kunden vorhandene Infrastrukturen schrittweise in das digitale Zeitalter zu migrieren. Die Expertise von euromicron unterstützt die Kunden des Unternehmens dabei, Flexibilität und Effizienz zu steigern sowie neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, die den Grundstein für den Unternehmenserfolg von morgen legen.

Der seit 1998 börsennotierte Technologie-Konzern mit Hauptsitz in Frankfurt am Main beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter an 32 Standorten. Zur euromicron Gruppe gehören seit Januar 2017 insgesamt 17 Tochter-unternehmen, darunter die Marken Elabo, LWL-Sachsenkabel, MICROSENS und telent. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete die euromicron AG einen Gesamtumsatz von 325,3 Millionen Euro.

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